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Einhaltung der Druckluftqualitätsanforderungen in der Lebensmittelindustrie mit CS Instruments

Produzierende Unternehmen innerhalb der Lebensmittelindustrie müssen in allem was sie tun die HACCP-Richtlinien einhalten um geltende Lebensmittelgesetze umzusetzen. Aus diesem Grund ist eine Risikoanalyse über den gesamten Herstellungs- und Verpackungsprozess hinweg durchzuführen.

Druckluft wird dabei sehr oft als potenzielle Kontaminationsquelle übersehen, da sie nur als Verbrauchsmedium bzw. Werkzeug angesehen wird. Um der Lebensmittelgesetzgebung vollständig zu entsprechen, muss das Druckluftsystem jedoch zwingend in die HACCP-Analyse einbezogen werden. Überall dort, wo Druckluft verwendet wird, muss diese als kritischer Kontrollpunkt eingestuft werden und den Empfehlungen zur Druckluftqualität gemäß ISO 8573-1 (siehe nebenstehende Tabellen) entsprechen.

Druckluft in der Lebensmittelindustrie kann dabei in eine der folgenden Kategorien eingeteilt werden:

  • Luft, die in direkten Kontakt mit dem Lebensmittel kommt (Contact). 
  • Luft, die niemals mit dem Lebensmittel in Berührung kommt (Non-Contact). 
  • Wenn die HACCP-Analyse ein potenzielles Risiko zeigt, dass die berührungslose (Non-Contact) Luft indirekt mit Lebensmitteln in Kontakt kommt oder in den Bereich der Lebensmittelherstellung gelangt, wird diese Luft als "Non-Contact High Risk" definiert. 

Die detaillierteren Definitionen dieser Kategorien lauten in etwa wie folgt:

  • Contact: Luft, die in direkten Kontakt mit Zutaten und / oder Fertigprodukten, Verpackungsmaterialien, Lagerbehältern oder den Herstellungs- / Verpackungsmaschinen kommt.
  • Non-Contact: Luft, die niemals mit Zutaten, Fertigprodukten, Verpackungsmaterialien, Lagerbehältern oder den Herstellungs- / Verpackungsmaschinen in Berührung kommt.
  • Non-Contact High Risk: Luft, die nicht mit Inhaltsstoffen, Fertigprodukten, Verpackungsmaterialien, Lagerbehältern oder den Herstellungs- / Verpackungsmaschinen in Berührung kommen sollte, dies jedoch unter Umständen doch tun könnte (z. B. Druckluft, die über einen Pneumatikzylinder in der Verpackungsmaschine in die Atmosphäre entweicht und so indirekt mit dem Produkt in Kontakt kommt).

Abhängig von diesen Kategorien sollten für die Zertifizierung nach ISO 8573-1 unterschiedliche Arten von Kontaminationsniveaus eingehalten werden. Daher müssen die folgenden Parameter überwacht werden.

  • Partikelanzahl: Die Reinheitsanforderungen für Partikel sind für Kontakt, Nichtkontakt und Nichtkontakt - Hochrisiko identisch. Für jede Klassifizierung ist die gleiche Menge an Partikelfiltration erforderlich.
  • Restwasser: Die Reinheitsanforderungen für Wasserdampf sind für kontaktbehaftetes und berührungsloses Wasser mit hohem Risiko identisch (Contact und Non-Contact High Risk). Dies erfordert die Installation von Trockenmitteltrocknern, die einen Drucktaupunkt (PDP) von -40° Ctpd oder weniger liefern. Die Einhaltung dieser Anforderung ist wichtig, um das Wachstum von Mikroorganismen zu bekämpfen, da Druckluft mit einem Taupunkt von -26° Ctpd oder besser das mikrobiologische Wachstum hemmt. Die Reinheitsanforderungen + 3° Ctpd für Non-Contact hemmen das mikrobiologische Wachstum hingegen nicht (dieser Drucktaupunkt wird mit einem Kältetrockner erreicht).
  • Restöl: Die Anforderungen an die Reinheit der Druckluft hinsichtlich Restöl (flüssig, als Aerosol oder als Ölnebel) sind für kontaktbehaftetes (Contact), berührungsloses (Non-Contact) und berührungsloses - hohes Risiko (Non-Contact - High Risk) bei gleichem Filtrationsgrad jeweils praktisch identisch.

Wir bieten Ihnen gerne Systeme zur Messung und Überwachung all dieser Parameter an. Darunter befinden sich TaupunktsensorenPartikelzähler und Restöl-Messsysteme, jeweils entweder zur stationären bzw. dauerhaften Überwachung oder als tragbare Komplettsysteme für ein Maximum an Flexibilität.

Für weitere Informationen stehen unsere Experten Ihnen gerne zur Verfügung! >>Zum Kontaktformular

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